kanonischer Reisebericht

Allgemeines

Um jenen armen Unschuldigen, welche sich vielleicht nur zufällig hierher verirrt haben oder noch schlimmer - auf der Suche nach konkreter Information sind - gleich jede Hoffnung zu rauben: als Reisebericht taugt diese Seite eigentlich nur begrenzt!

Es ist vor allem ein Erlebnisbericht.
Bar jeder Struktur, unmotiviert selbstreferenziell, erschreckend subjektiv und ein bisschen mühsam geschrieben.

Das er überhaupt den Weg auf eine Homepage gefunden hat liegt einerseits an der Bitte einiger Freunde die den Anfang kannten und gerne weiterlesen wollten, andererseits an meinem Wunsch eine Seite zum Spielen zu haben auf der auch ein bisschen Content ist und nicht zuletzt an der Hoffnung, dass doch irgendwann jemand für ihn nützliche Information daraus extrahieren kann.

Was in diesen Texten sicher nicht zu finden ist:

  • Hotelbeschreibungen (naja, fast keine) - so etwas luxuriöses können wir uns wirklich nicht leisten
  • Schnell abrufbare, kompakte Information - sorry, wenn ich einmal eine Tourismusseite mache sieht das natürlich ganz anders aus
  • gefälliges Design - Näheres dazu hier
  • Versteckte Werbung für Campingplätze, touristische Hotspots oder Lokale - sobald einer dieser Plätze bereit ist, unsere nächste Reise zu sponsern, bin ich sofort bereit meine Prinzipien zu ändern zu optimieren. Bis dahin gibt jede Meinung - gut oder schlecht - meine ehrliche Tagesverfassung wider.

Was in diesen Texten vielleicht zu finden sein könnte:

  • Warnungen und Empfehlungen zu allen möglichen Orten entlang unserer Routen, immer gut versteckt in einer Menge Text und langen Sätzen.
  • Ein paar brauchbare Möglichkeiten für die, welche ihren Camper gerne abseits der vorgeschriebenen Plätze in die Landschaft stellen.
  • Ein paar gute und ein paar weniger gute Campingplätze - weil auch die die gerne abseits der vorgeschriebenen Plätze stehen, manchmal warme Duschen schätzen.
  • Eine aktzeptable Möglichkeit ein paar Stunden bis Feierabend mit lesen totzuschlagen.

Es sei vielleicht noch erwähnt: Unser Reisefahrzeug ist ein etwas hinfälliger Mitsubishi L300 4x4 mit echten Nehmerqualitäten, absolut off-road tauglich (zumindest off-road tauglicher als sein Fahrer) und nie darum verlegen uns in blöde Situationen zu manövrieren. Nicht nur das uns dieses bedauernswerte Gefährt kutschieren muss, wird es auch noch als Wohnzimmer, Schlafquartier und Windfang missbraucht, weshalb ihm an dieser Stelle besondere Ehre erwiesen sei.(Nachdem es dank eines guten Geistes, der mehr von Holz versteht als ich, inzwischen einen kleinen Ausbau spendiert bekommen hat, werde ich ihm beizeiten eine eigene kleine Subseite spendieren.)

In diesem Sinne: keine Angst und viel Spass beim Lesen (es ist wirklich viel Text)

Patrick

PS: Nebenbei ist diese Seite auch mein Contao-Testgelände. Wenn also ganze Bereiche plötzlich seltsam aussehen, oder ein Zeit lang überhaupt nicht mehr funktionieren, habe ich vermutlich gerade ein wenig optimiert...

Pyrenäen 2006

Das ist bloß ein Reisebericht, abgeschrieben aus einem Reisetagebuch und dessenthalben auch geprägt von momentanen, ganz unerhört subjektiven Eindrücken. Ich erhebe an keiner Stelle Anspruch auf Wahrheit, Vollkommenheit, korrekte Darstellung der Landschaft oder richtige Schreibweise französischer Ortsnamen.

Unsere Fahrt sollte uns grob geplant die Pyrenäen entlang von Südfrankreich nach Nordspanien führen, wobei wir die genaueren Zwischenstopps erst unterwegs bestimmen wollten. Nur ein paar bekannte Fixpunkte wie Carcassonne oder Ganfranc haben wir schon in Wien ins Auge gefasst. Viele weitere haben wir unterwegs entdeckt und vielleicht dient diese Beschreibung ja einigen als Ideengeber (oder auch Warnung) für ein paar der wirklich traumhaften Plätze die es zwischen dem Katharer-, und dem Baskenland zu entdecken gibt.

Nordspanien 2008

Diesmal ging es die Nordspanische Küste entlang, ausgehend vom Baskenland, über Kantabrien und Asturien bis nach Gallizien. Eine wunderschöne Strecke, wenn auch nicht unbedingt das, was man sich klassischerweise von Spanien erwarten würde.
Zwar gibt es auch hier die langen Sandstrände, die man aus dem Süden des Landes zur Genüge kennt, doch werden sie oftmals von imposanten Klippen abgelöst, und manchmal erinnert es landschaftlich eher in Nordfrankreich, oder Irland als an Spanien.

Das Auto ist dasselbe geblieben, nur haben wir in den 2 Jahren seit der letzten Fahrt viele der Erfahrungen und Ideen die einem so unterwegs auffallen überdacht und komplett ignoriert. Außer einigen überfälligen Reparaturen und einer eher kosmetischen Rostentfernung hat sich also wenig an unserem L300 geändert.

Und wenn mich die Muse jemals wieder küsst werde ich beizeiten ein anständiges Vorwort verfassen - versprochen!

Bretagne 2010

Wir versuchen einmal etwas anderes. Frankreich - speziell die Bretagne - ist ja eigentlich fast wie Nordspanien. Wilde Küste, kaltes Meer, viele Menhire. Als Bonus bieten sie zusätzlich noch eine kürzere Anreise, viele Campingplätze und eine (zumindest für uns) etwas verständlichere Sprache.

Mit einem Monat war der Zeitrahmen für eine so kleine Runde durchaus großzügig bemessen, aber geschafft haben wir trotzdem nur die Nordküste bis zur Grenze von Finisterre. Dort mussten wir nach kaum 2 Wochen Aufgrund unvorhersehbarer Umstände abbrechen und den Heimweg antreten. Und Nein, das Auto traf diesmal keine Schuld.

Galicien 2012

Zurück nach Spanien! Unsere letzte Etappe um die nordspanische Küste abzuschließen folgt der galicischen Küste von der asturischen Grenze bis zur portugiesischen, und von dort ein kleines Stück weiter durch Nord-Portugal zurück nach Leon. Diesmal waren ein paar kleine Ausflüge ins Land geplant, weil touristische Pflichtpunkte wie Santiago de Compostella schlecht ignoriert werden können.

Zudem haben wir uns als Besonderheit dieses Jahr ein Rendezvous mit einem befreundeten Schiff ausgemacht, welches zufällig in derselben Gegend unterwegs war.

Peloponnes 2017

Neues Auto, neuer Reisegefährte, neue Richtung. Bericht folgt häppchenweise. Hoffentlich...