Korrouta

Korrouta

Strandtag! Das vollmundig angepriesene Frühstück um 8:30 erweist sich leider als nicht ganz ehrlich. Das Café sperrt nämlich der Landessitte entsprechend gegen 10:00 auf. Wer früher seinen Kaffee will ist angehalten zu den zum Campingplatz gehörigen „Harmony Luxury Appartments“ zu gehen, wo es in einem hypermodernen Pavillon auf dem Golfrasen über dem Strand Frühstücksbuffet gibt. Wir fragen erst gar nicht nach dem Preis (wieviel auch immer das Buffet kostet, für uns wird es zu viel sein), und bestellen gleich zwei Kaffee mit Milch. Nachdem bereits der wässrige Kaffee mit einer Portion Kondensmilch 2.50€ kostet würde ich hier keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen.

Nach einem entspannten Vormittag am Strand stürzt dann unser Versuch um 12:00 ein kleines Essen im Restaurant zu bekommen den Kellner in eine veritable Daseinskrise, von der er sich erst erholt als wir feierlich versprechen frühstens in einer halben Stunde wiederzukommen. Er bekommt sogar eine ganze Stunde, aber das Essen ist trotzdem noch leicht panisch zubereitet. Zumindest hätte man die Pommes noch so lange im Öl halten können, bis sie wenn schon nicht braun, doch zumindest nicht mehr roh sind.

Spaß im Fluss
Spaß im Fluss

Der Nachmittag verläuft dann dem Vormittag nicht unähnlich, mit der großen Neuerung, dass Jakob beginnt seine Scheu vor dem Wasser zu verlieren. Nicht nur stellt er erstaunt fest, dass wenn das Meer seine Zehen berührt ihn offenbar doch kein sofortiger grauenvoller Tod ereilt, er geht sogar so weit bis zu den Knien in den kleinen Fluss zu waten, und dort begeistert auf und ab zu laufen. Allerdings nur bis zum Beginn des Meerwassers – dem traut er dann doch noch nicht so ganz.

Abends (also was wir für Abend halten – nämlich ca. 19:00. Für Griechen fällt das unter „kurz nach der Siesta“) gehen wir dann noch einmal mutig ins Restaurant essen, und siehe da – wenn man den Koch nicht durch zu frühes erscheinen brüskiert, ist das Essen hervorragend, und die Portionsgröße durchaus sättigend. Abends (diesmal wirklich)  hole ich mir noch ein günstiges (1.50€) Bier aus dem Mini-Market, und wir planen den morgigen Tag. Weg vom Strand, hin zur Kultur. Olympia ruft.

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